Instagram · Haut · 03.11.2026
Kann PRP die wahrgenommene Hautstruktur verbessern?
Ja, dafür gibt es begrenzte Hinweise. Das ist aber kein Beleg für zuverlässig glatte „Glass Skin“ oder eine objektiv bestätigte Verbesserung bei allen Behandelten.
Redaktionell formulierte Frage zu einer aktuellen öffentlichen Debatte.
Originalinhalt von @drlaradevgan · Instagram. Die Einordnung bezieht sich auf die daneben formulierte Aussage.
„PRP kann die subjektiv wahrgenommene Hautstruktur verbessern.“
Richtige AussageDIE ANTWORT
Was stimmt daran?
Ja, eine kleine randomisierte Studie liefert dafür begrenzte Hinweise: Nach PRP-Injektionen bewerteten Teilnehmende ihre Hautstruktur und Falten günstiger als nach der Vergleichsbehandlung. In der verblindeten dermatologischen Beurteilung zeigte sich dagegen kein signifikanter Unterschied. Das stützt eine mögliche subjektive Verbesserung, nicht die Zusage einer sichtbar makellosen oder zuverlässig geglätteten Haut.
Belege und Quellen ansehenDER ZWEITE BLICK
Was zur Einordnung dazugehört.
PRP ist aus eigenem Blut gewonnenes plättchenreiches Plasma, das für kosmetische Anwendungen aufbereitet wird. Die American Academy of Dermatology beschreibt die bisherige Evidenz als begrenzt; Ergebnisse und Verfahren können variieren. „Glass Skin“ ist ein kosmetisches Ideal und kein einheitlich definierter klinischer Studienendpunkt, weshalb sich entsprechende Social-Media-Bilder nicht unmittelbar auf Studienergebnisse übertragen lassen.
DEIN NÄCHSTER SCHRITT
Wie du sicherer entscheidest.
Lass vor einer Entscheidung klären, ob es dir um Rauigkeit, Narben, Falten oder Pigmentierung geht und welche Behandlung dieses konkrete Ziel sinnvoll adressiert. Frage nach der Evidenz für das angebotene Verfahren, steriler Blutverarbeitung, möglichen Nebenwirkungen sowie dem gesamten Zeit- und Kostenaufwand. Bitte um realistische Vergleichsbilder unter ähnlichen Aufnahmebedingungen und besprich ausdrücklich, dass auch ein unauffälliges Ergebnis möglich ist.
Die Quellen zur Antwort.
Kleine randomisierte Studie mit subjektiven Verbesserungen, aber ohne signifikanten Unterschied in verblindeten dermatologischen Bewertungen.
Fachgesellschaft zu begrenzter Evidenz, variablen Ergebnissen und sicherer Blutverarbeitung.
Quellenbasierte redaktionelle Einordnung. Keine persönliche Kundenanfrage und keine dokumentierte individuelle fachärztliche Freigabe. Sie ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung.
DER NÄCHSTE BEITRAGSind Hautstraffungsgeräte bei ausgeprägter Hauterschlaffung begrenzt?Alle Fragen im Archiv